Mittwochs abends vor dem Fernseher – Tausende von Frauen (und auch Männern, die es aber nicht zugeben werden) gucken Desperate Housewives auf ProSieben. Fasziniert starrt die Meute auf den Bildschirm. Beginnt die Serie doch um viertel nach 8, setzt gegen halb 9 der erste Werbeblock ein. Als bekennender Fan habe ich mir vor einiger Zeit, ein paar Monate dürfte es schon her sein, die Mühe gemacht und die Zeit gestoppt. Haltet euch fest: …elf Minuten, eleven minutes, onze minutes – dauert ein Werbeblock im Abendprogramm. Und damit nicht genug. Es gibt ja schließlich nicht nur einen, NEIN wo denkt ihr hin?! Gleich 2 Werbeblöcke – wieso auch nicht? Machen wir aus der Sendezeit, die eine Stunde beträgt doch einfach mal 40 – nein 38 Minuten und schieben somit 2 Werbeblöcke á 11 Minuten dazwischen.
Gut und schön, so verdienen die schließlich ihr Geld und als jemand der sich für Werbung begeistern kann, hab ich auch gar nichts dagegen, aber BITTE lasst es doch dann auch gute Werbung sein. Wie oft hab ich mir gewünscht in den Fernseher zu springen und das Kik T-Shirt mit eigenen Händen zu zerreisen. Und wie schlecht ist bitte „Vertrau Pink – Vergiss Flecken“? Geht’s noch? Das grenzt an Körperverletzung durch Reizüberflutung. Ist denn niemand mit mir der Meinung, dass man endlich dieses klischeehafte „Wir helfen Hausfrauen, die sich nicht selber helfen können“ aufgeben sollte? Das Gleiche gilt für „Eis Eis Pinguin“ oder „Nimm Zwei“. Ich hoffe die armen Kinder, die in dem Spot mitspielen, wurden gut bezahlt…Ach und liebe Leute, wenn man sich schon amerikanischer Werbung bedient, dann synchronisiert man sie doch bitte wenigstens ordentlich.
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Um diesem Blogeintrag eine gewisse Struktur zu verleihen, beginne ich mit meiner Wenigkeit. Mein Name ist René und ich übe, wenn ich nicht gerade ein Praktikum bei conception mache, den Beruf als „Schilder- und Lichtreklamehersteller" – kurz Werbetechniker aus. Da ich seit Ewigkeiten meine neugierige Nase in eine Werbeagentur stecken wollte, kam mir conception gerade recht.
Mein Aufgabenbereich bei conception liegt hauptsächlich in der Print- und Bildbearbeitung. In der ersten Woche habe ich mich hauptsächlich mit den anspruchsvollen Programmen rumgeschlagen und festgestellt, dass diese nichts für Anfänger sind. Dank meinen freundlichen Kollegen habe ich in der zweiten Woche erste große Erfolgserlebnisse erzielen können. Außerdem hat sich Photoshop zu meinem Lieblingsprogramm heraus kristallisiert, da dieses der Kreativität keine Grenzen setzt.
Nun bekomme ich auch meinen ersten Jobs, die ich alleine bewältigen darf. Dabei geht es hauptsächlich um Bild-Komposing, Layout- und Vektorgrafik-Erstellung und Bildrecherche. Meine freie Zeit nutzte ich hauptsächlich um Gesichter in Photoshop zu verunstalten. Bei meinen zwei „Tischnachbarn" Sabrina und Thomas habe ich noch Gnade walten lassen, weil ich mit ihnen noch weitere vier Wochen in einem Raum verbringen „muss".
Nach den nun vergangenen Wochen kann ich sagen, dass dieser Laden einfach nur riesig Spaß macht.
Heute endet mit dem vierten Teil die Serie "Einsatzgebiete von Microblogging in Unternehmen". Als letzte Anwendungsfälle zeigen wir heute, wie Microblogging-Dienste wie Twitter das Unternehmen in den Bereichen Krisenmanagement, Verkauf und Recruiting unterstützen können.
Führt man die zuvor genannten Punkte Marketing, Monitoring und CRM zusammen, kommt man zu einem weiteren Einsatzgebiet: Dem Krisenmanagement.
Bei der Bewältigung von Krisen, muss ein Unternehmen darauf vorbereitet sein, schell und effektiv auf die Lage zu reagieren. Am Beispiel der Störfälle in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel im Sommer 2007 zeigt sich, welche Auswirkungen fehlende Kommunikation im Krisenfall haben kann. Der Betreiber Vattenfall reagierte langsam und unvollständig auf die Informationsbedürfnisse der Bevölkerung und versuchte die Vorfälle herunterzuspielen. Die äußerst zurückhaltende Informationspolitik des Konzerns spielte Atomkraftgegner in die Karten. Die fehlende Transparenz und Offenheit wurde schließlich von Politik und den Massenmedien aufgegriffen. Die Folge: Das Unternehmen geriet immer stärker in die Schusslinie der Kritiker. Weiterlesen »
Nachdem wir in Teil 1 und Teil 2 aufgeführt haben, wie Microblogging unternehmensintern Anwendungen finden kann, geht es diesmal um den externen Nutzen. Nutzen Sie Twitter für Marketing, Monitoring, CRM, Verkauf und Recruiting.
Märkte reden über Marken. Auch über Ihr Unternehmen reden Kunden. Und wenn nicht, dann sorgen Sie wenigstens dafür, dass sie es tun. Kommunikation schafft Markenbindung. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte: Nicht jeder redet gut über Sie. Akzeptieren Sie diesen Fakt. Schlechte Publicity ist dabei keineswegs nur eine Nebenwirkung der Web2.0-Erungenschaft. Schon immer gab es Kritiker Ihres Unternehmens. Durch die jüngsten Entwicklungen im Internet haben diese aber eine erheblich größere Reichweite. Da hilft nur eins: Raus aus der Unternehmensfassade und rein in das Abenteuer Menschlichkeit. Reagieren Sie auf Kritik, Fragen und Probleme. Nicht selten werden diese auch im Microblogging-Kosmos verkündet. Seien Sie zur Stelle, wenn der Kunde es verlangt. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Twitter & Co. bieten, um Ihr Unternehmen nach außen zu vermarkten. Weiterlesen »
Gestern haben wir bereits praktische Beispiele (Wissensmanagement, Networking, Unternehmenskommunikation, Berichterstattung , Verbreitung der Unternehmenskultur) für den Einsatz von Microblogging in Unternehmen gezeigt. Heute gehen wir auf den Einsatz im Projektmanagement und dem betrieblichen Vorschlagwesen ein. Anschließend wird die Frage geklärt, welche Vorteile Microblogging gegenüber einer Intranet-Lösung haben kann. Auf geht's!
Auch wenn Microblogging einen Projektplan keinesfalls ersetzen kann, kann das Medium als ergänzendes Instrument im Projektmanagement eingesetzt werden. Jeder Mitarbeiter kann ohne große technische Hürden vom Projektfortschritt berichten. Das Erreichen von Meilensteinen kann genauso kommuniziert werden, wie verschobene Deadlines oder unvorhergesehene Zwischenfälle. Alle Projektbeteiligte können jederzeit durch eine kurze Nachricht kenntlich machen, dass sie den Zeitplan des Projekts gefährdet sehen. Dank der Kopplung an SMS-Diensten ist dies auch von unterwegs (Baustelle, Außendienst, Montage etc.) möglich. Weiterlesen »