Wow, was für ein Abend. Am Freitag zockten und blufften sich 19 Kunden und 9 Mitarbeiter von conception durch mehrere Stunden Poker-Spaß. Egal ob Anfänger oder Profi, kühler Rechner oder Glücksritter, jeder kam beim ersten conception-Poker-Abend auf seine Kosten.
Pünktlich um 17 Uhr trafen die ersten Mitspieler ein und wurden sogleich Opfer der ersten conception-Geheimwaffe. Mit dem ersten Glas Sekt sollten die Marketing-Entscheider aus dem südwestfälischen Mittelstand (+ unsere Kunden aus Hessen, die wir bei der Ankündigung des Turniers vergessen haben) bereits zu Beginn zu einem leichtsinnigen Spiel verleitet werden. Ob dieser miese Trick funktionieren würde, sollte sich aber erst nach einiger Zeit herausstellen.
Um alle Teilnehmer auf einen gemeinsamen Kenntnisstand zu bringen, startete das Turnier mit bunt gemischten Tischen mit einer kleinen Einführungsrunde. Dann wurde es ernst. Um ca. 19 Uhr hieß es Ring frei zum ersten conception-Poker-Abend in der Villa Waldrich.
Nach mehreren Poker-Runden, die ab und zu alle Grundregeln der Wahrscheinlichkeits-Rechnung empirisch widerlegten, lichtete sich das Feld mehr und mehr, bis schließlich die letzten Spieler am Final Table platznehmen konnten.
Herr Jens Utsch von der Firma Vetter Krantechnik bewies an diesem Abend schließlich zwei Dinge: Erstens ist was dran an der alten Poker-Weißheit „A chip and a chair is all you need“. Auch wenn sein Chip-Stapel zwischenzeitlich eher der Größe von Schlumpfhausen als der von Las Vegas glich, ackerte er sich fleißig bis in die Endrunde. Fakt zwei, der von seinem Erfolg belegt wurde, ist die Tatsache, dass sich das Studieren seiner Gegner durchaus lohnt. So half ihm das fleißige Lesen des conception-Blogs und der zuvor veröffentlichten Spieler-Profile schlussendlich auf den verdienten dritten Platz.
Platz 2 Platz im Turnier Platz 1 der besten Kunden ging an Herrn Markus Jost Fresslé, Geschäftsführer der Fa. fresslè & fries. Lange Zeit dominierte er das Feld mit großem Chip-Vorsprung. So sahen viele Gegner sein Konterfei nur gelegentlich hinter der Skyline der vor ihm aufgetürmten Chips hervorblitzen. Auch wenn Herr Fresslé sich nach einem langen Heads-Up-Duell um den Turniersieg schließlich doch geschlagen geben musste, zeigt er eindrucksvoll, wie mal auch als Poker-Neuling kommen kann. Sicherlich ein Geheim-Favorit fürs nächste Turnier.
Der Gewinner des Abend konnte gleich zwei Titel einheimsen. Nicht nur der Pokal für den besten Poker-Spieler, sondern auch Preis für das auffälligste Outfit ging an unseren mit Cowboy-Hut bewaffneten PR-Experten und Texter Sean Kollak. Dabei hätte man es ahnen können: Lucky Bluff, wie er sich selbst nennt, bezeichnete in seiner Selbstauskunft die „Kassierhand“ als seine Lieblingshand. Mit seinen dummen originellen Poker-Sprüchen brachte Sean selbst den routiniertesten Pokerspieler aus der Fassung. In einer spannenden Endphase zeigte er dann Nerven aus Drahtseilen. Dabei war der Druck bei ihm besonders groß. Da sein letzter Zug bereits um 22 Uhr fuhr, bekam er von seiner Frau nur unter der Prämisse länger Ausgang, dass er den Pokal mit nach Hause bringen würde. Als treusorgender Ehemann hielt sich Sean natürlich an diese Vereinbarung, auch wenn dies eine Nacht auf der conception Agentur-Couch zur Folge hatte.
Noch einmal einen herzlichen Glückwunsch an die drei Sieger.
Ein besonderer Dank geht an Christian Werner und die GetRated GbR für die sehr professionelle Ausrichtung des Turniers, für die Moderation des Events und das geduldige Beantworten von Regelfragen. Auch Cristian Cottin, der uns spontan und sehr unbürokratisch mit einen vierten Pokertisch aus der Klemme half, gilt ein besonderer Dank.
Wir hoffen, dass es den Teilnehmern genauso viel Spaß gemacht hat wie uns. Vielleicht heißt es dann irgendwann „Vorhang auf für Runde zwei“.
Sieht ja super aus, was ihr da gemacht habt
und die neue Website auch. Viel Erfolg weiterhin – Eure Ex-Praktikantin