Wie informieren Sie Nutzer über Neuigkeiten im Unternehmen? Über News-Meldungen auf der Homepage? Über einen Newsletter? Nicht schlecht. Aber wie sieht es mit RSS-Feeds aus? Wir zeigen Ihnen, wie Sie RSS nutzen können, um ihr Zielpublikum zeitnah mit Informationen zu versorgen und was genau hinter den drei Buchstaben steckt.
In jedem Unternehmen gibt es viele Informationen, die darauf warten, interessierten Lesern mitgeteilt zu werden. Pressemitteilungen, Job-Angebote, Service-Hinweise, Sonderangebote oder Messeberichte sind nur einige Beispiele. Nutzen Sie Ihre Webseite oder Blog! Sie hat den Vorteil, dass Sie damit ein breites Publikum erreichen. Weltweit! Einen großen Nachteil hat dieses Vorgehen jedoch: Sie sind darauf angewiesen, dass sich Interessenten regelmäßig auf Ihrem Webauftritt nach Neuigkeiten umsehen müssen. Nur wenige Internet-Surfer dürften dazu bereit sein.
Gehen wir die Sache also ein wenig aggressiver an. Wenn die Interessenten nicht zu Ihnen kommen, dann kommen Sie zum Interessenten. Verpacken Sie Ihrer Meldungen in einen Newsletter. Einen entsprechenden Addressdatenbestand vorausgesetzt werden die Neuigkeiten per E-Mail in die große weite Welt geschickt. Aber auch hier ergeben sich einige Fallstricke: Zunächst einmal verfügt fast jeder Internet-Nutzer heutzutage über einen Spam-Filter, der ungebetene Werbung aussortiert. Leider wandern aber ab und zu auch erwünschte Nachrichten ins digitale Nirwana. Dem beste Spam-Filter passieren von Zeit zu Zeit solche, als „False Positives" bezeichnete, Missgeschicke. Hinzu kommt, dass die Herausgabe einer E-Mail-Adresse für viele User eine gewisse Hemmschwelle darstellt. Der Datenschutz tut den Rest und immer mehr Opt-In-Reglementierungen setzen neue (gesetzliche) Hürden.
Das, was dem verehrten Firefox-Besitzer bei Aufruf der Adresse about:config erwartet, spricht wohl jedem Software-Entwickler aus der Seele. Vor dem Öffnen der Konfigurations-Einstellungen präsentiert sich der Browser wie folgt:
"Ich werde vorsichtig sein, versprochen!". Danke, liebe Firefox-Entwickler. Selten haben mir 40 Zeichen Button-Text soviel Freude bereitet. Und als Inspiration gedient. Ich habe mir fest vorgenommen, in Zukunft auch öfters einen „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“-Button in Software einzubauen. Das könnte mir einige weitere graue Haare ersparen. Oder einen „Wenn ich hier was kaputt mache, bin ich selber schuld“-Button. Oder einen „'Ich habe nix gemacht' gilt nicht“-Button. Oder einen "RTFM"-Button. Oder einen „Wer hier drückt ist doof“-Button. Oder…
Na ja, wahrscheinlich wird es dann aber wohl doch wieder auf einen „Hier kann stehen was will, ich lese es sowieso nicht“-Button hinauslaufen. Schade!
Ja, ich bin ein Nerd. Und bunte Bildchen finde ich toll. Seit ich die olle Magnetpinnwand aus den hintersten Ecken des Nachbar-Büros hervorgekramt habe, kann ich all die bunten Bildchen nun endlich auch als Wandschmuck aufhängen. Die Familie der Nerd-Bilder hat seit 10 Minuten Zuwachs bekommen. Die Web Trend Map 4 nennt die 333 einflussreichsten Webseiten sowie die 111 größten Trendsetter und visualisiert sie in Form einer U-Bahn-Karte.
Bereits zum vierten Mal suchten die Information Architecs Japan (iA) die führenden Web-Seiten und Trends zusammen. Um die Liste auch übersichtlich und optisch ansprechend zu visualisieren, entschied man sich, das Streckennetz des Tokioer U-Bahn als Vorbild zu nehmen. Jede Webseite entspricht dabei einer Station. Wie im richtigen Leben sind die Haltepunkte durch verschiedene U-Bahn-Linien verbunden. So erreicht man YouTube von Apple am besten, wenn man von iTunes die Creative Line Richtung Norden nimmt und bei Disney in die News Line umsteigt. Die Größe einer Station ist von zwei Faktoren abhängig: Je erfolgreicher eine Webseite ist, desto höher erscheint das Stations-Türmchen. Wie die Jungs von iA den Erfolg genau messen, wird leider nicht genannt. Auf jeden Fall spielen neben Traffic auch Einnahmen und Entwicklung eine Rolle. Dass nicht jeder Hype auf einem stabilen Fundament steht, zeigt die Karte, indem die Breite der Station in Abhängigkeit von der Stabilität und Beständigkeit des Unternehmens gewählt wurde. Auch hier bleibt uns iA eine genaue Definition schuldig, welche Faktoren dabei ins Kalkül gezogen wurden. Google Maps (zu erreichen über die Publishing und die Identify Line) scheint in den Augen der Macher jedenfalls mehr Erfolg als Stabilität zu besitzen. Weiterlesen »
Ein durchgemachtes Wochenende, viele investierte Arbeitsstunden, eine Großbestellung bei Conrad Elektronik, ein Lötkolben mit geschickten Händen und eine programmierte Schnittstelle. Das alles war nötig, um den ersten Prototypen der TwitterWave, einer Microwelle mit Twitter-Plugin, fertigzustellen. Aber halt, eins nach dem anderen.
Dass conception sich mit neuen Trends befasst, ist nicht neu. Aufmerksamen Blog-Lesern dürfte aufgefallen sein, dass wir uns in den letzten Wochen u.a. intensiv mit dem Thema Microblogging beschäftigt haben. Dem Spieltrieb der conception-Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass wir nun voller Stolz verkünden können: wir haben unsere Agentur-Küche an Twitter angebunden. Unter http://twitter.com/werbe_kueche erreicht man Stand heute die Spülmaschine, den Kühlschrank, die Microwelle und (das wohl wichtigste Küchenutensil) die Kaffeemaschine der Werbeagentur. Weitere Elektrogeräte sollen folgen. Für weitere Ideen sind wir jederzeit offen.
Heute endet mit dem vierten Teil die Serie "Einsatzgebiete von Microblogging in Unternehmen". Als letzte Anwendungsfälle zeigen wir heute, wie Microblogging-Dienste wie Twitter das Unternehmen in den Bereichen Krisenmanagement, Verkauf und Recruiting unterstützen können.
Führt man die zuvor genannten Punkte Marketing, Monitoring und CRM zusammen, kommt man zu einem weiteren Einsatzgebiet: Dem Krisenmanagement.
Bei der Bewältigung von Krisen, muss ein Unternehmen darauf vorbereitet sein, schell und effektiv auf die Lage zu reagieren. Am Beispiel der Störfälle in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel im Sommer 2007 zeigt sich, welche Auswirkungen fehlende Kommunikation im Krisenfall haben kann. Der Betreiber Vattenfall reagierte langsam und unvollständig auf die Informationsbedürfnisse der Bevölkerung und versuchte die Vorfälle herunterzuspielen. Die äußerst zurückhaltende Informationspolitik des Konzerns spielte Atomkraftgegner in die Karten. Die fehlende Transparenz und Offenheit wurde schließlich von Politik und den Massenmedien aufgegriffen. Die Folge: Das Unternehmen geriet immer stärker in die Schusslinie der Kritiker. Weiterlesen »