Herzlich Willkommen zum Teil 2 der wichtigsten SEO-Regeln. In Teil 1 wurden die fünf wichtigsten Punkte genannt. Im folgenden werden diese näher beleuchtet.
Suchmaschinen betrachten jede Seite einzeln, sodass nicht ein Webauftritt in der Gesamtheit, sondern jede Seite für sich optimiert werden sollte. Jede URL wird für ein oder zwei Keywords optimiert. Zunächst muss die Frage geklärt werden, welche Keywords überhaupt sinnvoll sind. Dabei ist die Sprache des Kunden und nicht die Unternehmens-Sprache zu sprechen. Wonach sucht der Kunde? Nach Marken oder Produktnamen? Oder eher nach Problemstellungen und Anwendungsfällen?
Sind die richtigen Keywords gefunden, sollten diese Keywords auf der Seite auch (wiederholt) verwendet werden. Dabei ist zu beachten, dass Suchmaschinen noch immer vorzugsweise Texte lesen. Bilder, Videos, Audio-Dateien oder Flash stellen für fast alle Suchmaschinen noch unlesbaren Ballast dar und werden ignoriert. Für diese Medien sollte also eine alternative Text-Beschreibung vorhanden sein.
Auch die Position eines Wortes im Text ist wichtig. Hierbei gilt prinzipiell, dass Inhalt als umso relevanter angesehen wird, je weiter vorne er sich befindet. Wichtige Keywords gehören also im HTML-Quellcode nach vorne (ggf. CSS benutzen). Außerdem werden Überschriften <h1>, <h2>,… und der <title>-Tag der Seite als wichtiger angesehen als normaler Fließtext. Auch hier gilt: Wichtige Wörter stehen im <title>-Tag vorne. Beim Aufbau des HTML-Codes sollte darauf geachtet werden, dass für Überschriften auch die dafür vorgesehene <h…>-Tags verwendet werden. Durch die Verwendung von (ausgelagertem) CSS kann der Quellcode schlank gehalten werden, was der Suchmaschinen-Indizierung sehr entgegen kommt.
Natürlich muss der Inhalt auch lesbar sein. Text, der durch JavaScript generiert wird ist für Suchmaschinen meistens unsichtbar und auch Seiten, die nur über Formulare zu erreichen sind, sind für Suchmaschinen (noch) nicht auffindbar. Dass Seiten in geschützten Bereichen nicht gelesen werden können, versteht sich von selbst. HTML, das syntaktische Regeln verletzt, sorgt endgültig dafür, dass die Seite für Suchmaschinen nicht mehr lesbar ist.
Auch die URL stellt Inhalt dar. Enthält die URL das Suchwort (vorzugsweise im Domain-Namen) ist dies für Suchmaschinen ein deutliches Zeichen für Relevanz. Schlecht sind hingegen URL-Parameter. Diese werden von den meisten Suchmaschinen ignoriert. Ein CMS, das seine Seiten als index.php?id=1 und index.php?id=17 ausliefert, bietet so aus Suchmaschinen-Sicht nur eine Seite: index.php. Und selbst, wenn die Parameter beachtet würden, würden sie nur helfen, bei den Suchanfragen „1“ und „17“ zu punkten.
Um es auf den Punkt zu bringen: Wenn eine Seite ausführliche Informationen zu einem Thema enthält, gefällt sie nicht nur dem Benutzer, sondern auch den Suchmaschinen.
Fortsetzung folgt…
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