Das, was dem verehrten Firefox-Besitzer bei Aufruf der Adresse about:config erwartet, spricht wohl jedem Software-Entwickler aus der Seele. Vor dem Öffnen der Konfigurations-Einstellungen präsentiert sich der Browser wie folgt:
"Ich werde vorsichtig sein, versprochen!". Danke, liebe Firefox-Entwickler. Selten haben mir 40 Zeichen Button-Text soviel Freude bereitet. Und als Inspiration gedient. Ich habe mir fest vorgenommen, in Zukunft auch öfters einen „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“-Button in Software einzubauen. Das könnte mir einige weitere graue Haare ersparen. Oder einen „Wenn ich hier was kaputt mache, bin ich selber schuld“-Button. Oder einen „'Ich habe nix gemacht' gilt nicht“-Button. Oder einen "RTFM"-Button. Oder einen „Wer hier drückt ist doof“-Button. Oder…
Na ja, wahrscheinlich wird es dann aber wohl doch wieder auf einen „Hier kann stehen was will, ich lese es sowieso nicht“-Button hinauslaufen. Schade!
Mittwochs abends vor dem Fernseher – Tausende von Frauen (und auch Männern, die es aber nicht zugeben werden) gucken Desperate Housewives auf ProSieben. Fasziniert starrt die Meute auf den Bildschirm. Beginnt die Serie doch um viertel nach 8, setzt gegen halb 9 der erste Werbeblock ein. Als bekennender Fan habe ich mir vor einiger Zeit, ein paar Monate dürfte es schon her sein, die Mühe gemacht und die Zeit gestoppt. Haltet euch fest: …elf Minuten, eleven minutes, onze minutes – dauert ein Werbeblock im Abendprogramm. Und damit nicht genug. Es gibt ja schließlich nicht nur einen, NEIN wo denkt ihr hin?! Gleich 2 Werbeblöcke – wieso auch nicht? Machen wir aus der Sendezeit, die eine Stunde beträgt doch einfach mal 40 – nein 38 Minuten und schieben somit 2 Werbeblöcke á 11 Minuten dazwischen.
Gut und schön, so verdienen die schließlich ihr Geld und als jemand der sich für Werbung begeistern kann, hab ich auch gar nichts dagegen, aber BITTE lasst es doch dann auch gute Werbung sein. Wie oft hab ich mir gewünscht in den Fernseher zu springen und das Kik T-Shirt mit eigenen Händen zu zerreisen. Und wie schlecht ist bitte „Vertrau Pink – Vergiss Flecken“? Geht’s noch? Das grenzt an Körperverletzung durch Reizüberflutung. Ist denn niemand mit mir der Meinung, dass man endlich dieses klischeehafte „Wir helfen Hausfrauen, die sich nicht selber helfen können“ aufgeben sollte? Das Gleiche gilt für „Eis Eis Pinguin“ oder „Nimm Zwei“. Ich hoffe die armen Kinder, die in dem Spot mitspielen, wurden gut bezahlt…Ach und liebe Leute, wenn man sich schon amerikanischer Werbung bedient, dann synchronisiert man sie doch bitte wenigstens ordentlich.
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Jetzt geht's um die Wurst. Warum ist Werbung für Fleischwaren so schlecht und wann unternimmt endlich mal jemand was dagegen?
Neulich vor der Glotze: Monotones Umherzappen durch die deutsche TV-Landschaft. Unterwegs begegnen mir grimmepreisverdächtige TV-Formate wie „Big Brother" (Staffel 341) oder „The übernext Uri Geller". Schließlich bleibe ich hängen bei „Rach der Restauranttester". Das Prinzip ist auch von anderen Sendungen wie „Die Kochprofis" bekannt. Sternekoch besucht heruntergekommenes Dorf-Restaurant, nörgelt übers Essen und hilft der drittklassigen Kaschemme durch frische Ideen zu schier unendlichem Besucheransturm. Weiterlesen »
Wenn es draußen mal wieder richtig schön fies ist und das Siegerland in einer dicken Brühe aus Nebel und Regen verschwindet, ist kreativ sein gar nicht so einfach. Um Hirn und Bauch wieder zu aktivieren hilft nur eins: eine leckere, heiße Suppe. Wo bekommt man die? Entweder die Instant-Lösung im Supermarkt oder frisch, hausgemacht und nur mit gesunden Zutaten im Café Flocke. Und dazu gibt es in Siegens schönstem Café viele weitere leckere Sachen. Menükarte unter: www.cafe-flocke.de
Das gesamte Corporate Design für's Café Flocke kommt übrigens von conception.
Kennen Sie Teleshop? Dann kennen Sie sicherlich auch den original deutschen V-Hobel, mit dem man so ziemlich alles aus der Obst- und Gemüseabteilung in kleine Streifen verwandeln kann. Laaaaangweilig! Wer will bitteschön sehen, wie Rohkost kalt gemacht wird. Blendtec zeigt, wie es richtig geht: Golfbälle, IPhone, volle Coladosen oder einfach dieser nervige Zauberwürfel aus den Achtzigern. Es gibt nichts, was Tom Dickson von Blendtec nicht mit einem genüsslichen Grinsen in seinen Mixer stecken würde, um dessen Vernichtungskraft eindrucksvoll zu demonstrieren.
In kleinen knapp zweiminütigen Videos wird alles kurz und klein gehäckselt, was in den Mixer passt. Und manchmal auch Dinge, die eben nicht reinpassen. Zuschauer dürfen auch gerne Kandidaten vorschlagen, die in die ewigen Blendtec-Jagdgründe geschickt werden sollen. Wollten Sie nicht auch schon immer wissen, wie sich eine Wii-Remote, 40 Kugelschreiber oder Eishockey-Pucks in einem Mixer verhalten? "Will it blend, that is the question". Weiterlesen »