In Meetings werde ich seltsam angesehen und bei Familienfeiern kann ich mich eigentlich direkt an den Kindertisch setzten. Der Grund: Ich trinke keinen Kaffee. Ja, jetzt ist es raus. Bereut habe ich dies an für sich noch nie. Bis gestern. Bis zum Start des conception Kaffee Castings.
Kaffee ist das schwarze Gold der Medien-Fuzzis. Das erkannte vor einigen Wochen bereits unsere PR-Praktikantin Jana und half selbst mit, den Koffein-Konsum in schwindelerregende Höhen zu schrauben. Nur leider trifft die Hausmarke nicht immer den Geschmack des Teams. Liegt es nun an der Kaffeesorte, der Maschine, dem Wasser in der 130 Jahre alten Werbe-Villa oder an der Phantasie der Mitarbeiter? Um dies herauszufinden, steht die laufende Woche im Zeichen des conception Kaffee Castings.
Das Prinzip ist einfach und aus den Pepsi-Spots der Achtziger Jahre bekannt: Jeden Tag gibt es verschiedene Sorten zur Auswahl. Welche Marke sich hinter dem Trank verbirgt, wird jedoch nicht verraten. Auch nicht, welche Kandidaten im Rennen sind oder ob eine Sorte öfters zur Verköstigung angeboten wird. Alle Versuche, dem Casting-Team weitere Informationen zu entlocken, schlugen bisher fehl.
Versuchsbegleitend werden Stimmzettel verteilt, mit denen die Probanten (quasi alle außer mir) ihre Meinung äußern können. Ende der Woche wissen wir dann mehr. Dann steht er fest: Der Gewinner des conception Kaffee-Castings.
Kaffee 1 = Mäßig aber mit Milch ok. *schlürf*
Kaffee 2 = *schlürf* Ungenießbar!
Ich vermute ja das wir an der Nase herumgeführt werden und es sich immer um den gleichen Kaffee handelt.