Besser bloggen: Im Dialog mit den Kunden – und den eigenen Mitarbeitern

Warum sollte ein B2B-Unternehmen bloggen? Ganz einfach, um einen direkten Dialog mit den Kunden zu führen. Dabei ist die Beteiligung der Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung. Denn im Gegensatz zur klassischen Website ist der Corporate Blog authentisch, aktuell und interaktiv. Und genau diese Bereitschaft, sich auf einen echten Dialog einzulassen, mit Käufern und Kritikern ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen, wird im Mitmach-Web immer wichtiger. Darüber hinaus bietet der Unternehmens-Blog durch das direkte Feedback der Leser großes Potential für Marktforschung und Reklamationsabwicklung.

Worüber wird getwittert? Was gebookmarkt? Welcher Post bekommt die meisten Kommentare? Wissen über aktuelle Online-Diskussionen ist nicht nur für Hersteller von Lifestyle-Produkten und Statussymbolen interessant, sondern auch für deren Zulieferer. Kritik an den eigenen Produkten und Leistungen kann frühzeitig entdeckt und kanalisiert werden. Falschinformationen im Web können durch eigene Informationen korrigiert werden. Aber der Corporate Blog kann nicht nur für den Online-Dialog mit Kunden genutzt werden, sondern auch für das interne Wissensmanagement. Weiterlesen »

Ich werde vorsichtig sein, versprochen!

 
Bitte ganz vorsichtig!
 

Das, was dem verehrten Firefox-Besitzer bei Aufruf der Adresse about:config erwartet, spricht wohl jedem Software-Entwickler aus der Seele. Vor dem Öffnen der Konfigurations-Einstellungen präsentiert sich der Browser wie folgt:

"Ich werde vorsichtig sein, versprochen!". Danke, liebe Firefox-Entwickler. Selten haben mir 40 Zeichen Button-Text soviel Freude bereitet. Und als Inspiration gedient. Ich habe mir fest vorgenommen, in Zukunft auch öfters einen „Ich werde vorsichtig sein, versprochen!“-Button in Software einzubauen. Das könnte mir einige weitere graue Haare ersparen. Oder einen „Wenn ich hier was kaputt mache, bin ich selber schuld“-Button. Oder einen „'Ich habe nix gemacht' gilt nicht“-Button. Oder einen "RTFM"-Button. Oder einen „Wer hier drückt ist doof“-Button. Oder…

Na ja, wahrscheinlich wird es dann aber wohl doch wieder auf einen „Hier kann stehen was will, ich lese es sowieso nicht“-Button hinauslaufen. Schade!

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Web Trend Map 4 – Die 333 einflussreichsten Internetseiten

 
Web Trend Map 4 - Klick öffnet Original bei FlickR (liegt übrigens direkt östlich von Yahoo)
 

Ja, ich bin ein Nerd. Und bunte Bildchen finde ich toll. Seit ich die olle Magnetpinnwand aus den hintersten Ecken des Nachbar-Büros hervorgekramt habe, kann ich all die bunten Bildchen nun endlich auch als Wandschmuck aufhängen. Die Familie der Nerd-Bilder hat seit 10 Minuten Zuwachs bekommen. Die Web Trend Map 4 nennt die 333 einflussreichsten Webseiten sowie die 111 größten Trendsetter und visualisiert sie in Form einer U-Bahn-Karte.

Bereits zum vierten Mal suchten die Information Architecs Japan (iA) die führenden Web-Seiten und Trends zusammen. Um die Liste auch übersichtlich und optisch ansprechend zu visualisieren, entschied man sich, das Streckennetz des Tokioer U-Bahn als Vorbild zu nehmen. Jede Webseite entspricht dabei einer Station. Wie im richtigen Leben sind die Haltepunkte durch verschiedene U-Bahn-Linien verbunden. So erreicht man YouTube von Apple am besten, wenn man von iTunes die Creative Line Richtung Norden nimmt und bei Disney in die News Line umsteigt. Die Größe einer Station ist von zwei Faktoren abhängig: Je erfolgreicher eine Webseite ist, desto höher erscheint das Stations-Türmchen. Wie die Jungs von iA den Erfolg genau messen, wird leider nicht genannt. Auf jeden Fall spielen neben Traffic auch Einnahmen und Entwicklung eine Rolle. Dass nicht jeder Hype auf einem stabilen Fundament steht, zeigt die Karte, indem die Breite der Station in Abhängigkeit von der Stabilität und Beständigkeit des Unternehmens gewählt wurde. Auch hier bleibt uns iA eine genaue Definition schuldig, welche Faktoren dabei ins Kalkül gezogen wurden. Google Maps (zu erreichen über die Publishing und die Identify Line) scheint in den Augen der Macher jedenfalls mehr Erfolg als Stabilität zu besitzen. Weiterlesen »

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TwitterWave – conception baut Microwelle mit Twitter-Anschluss

 
Die twitternde Microwelle (mit Steuereinheit, Bauplan, Netzwerkanschluss, Festplatte)
 

Ein durchgemachtes Wochenende, viele investierte Arbeitsstunden, eine Großbestellung bei Conrad Elektronik, ein Lötkolben mit geschickten Händen und eine programmierte Schnittstelle. Das alles war nötig, um den ersten Prototypen der TwitterWave, einer Microwelle mit Twitter-Plugin, fertigzustellen. Aber halt, eins nach dem anderen.

Dass conception sich mit neuen Trends befasst, ist nicht neu. Aufmerksamen Blog-Lesern dürfte aufgefallen sein, dass wir uns in den letzten Wochen u.a. intensiv mit dem Thema Microblogging beschäftigt haben. Dem Spieltrieb der conception-Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass wir nun voller Stolz verkünden können:  wir haben unsere Agentur-Küche an Twitter angebunden. Unter http://twitter.com/werbe_kueche erreicht man Stand heute die Spülmaschine, den Kühlschrank, die Microwelle und (das wohl wichtigste Küchenutensil) die Kaffeemaschine der Werbeagentur. Weitere Elektrogeräte sollen folgen. Für weitere Ideen sind wir jederzeit offen.

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Einsatzgebiete von Microblogging in Unternehmen – Teil 4 von 4

Heute endet mit dem vierten Teil die Serie "Einsatzgebiete von Microblogging in Unternehmen". Als letzte Anwendungsfälle zeigen wir heute, wie Microblogging-Dienste wie Twitter das Unternehmen in den Bereichen Krisenmanagement, Verkauf und Recruiting unterstützen können.

Krisenmanagement

Führt man die zuvor genannten Punkte Marketing, Monitoring und CRM zusammen, kommt man zu einem weiteren Einsatzgebiet: Dem Krisenmanagement.
Bei der Bewältigung von Krisen, muss ein Unternehmen darauf vorbereitet sein, schell und effektiv auf die Lage zu reagieren. Am Beispiel der Störfälle in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel im Sommer 2007 zeigt sich, welche Auswirkungen fehlende Kommunikation im Krisenfall haben kann. Der Betreiber Vattenfall reagierte langsam und unvollständig auf die Informationsbedürfnisse der Bevölkerung und versuchte die Vorfälle herunterzuspielen. Die äußerst zurückhaltende Informationspolitik des Konzerns spielte Atomkraftgegner in die Karten. Die fehlende Transparenz und Offenheit wurde schließlich von Politik und den Massenmedien aufgegriffen. Die Folge: Das Unternehmen geriet immer stärker in die Schusslinie der Kritiker. Weiterlesen »