Mittwochs abends vor dem Fernseher – Tausende von Frauen (und auch Männern, die es aber nicht zugeben werden) gucken Desperate Housewives auf ProSieben. Fasziniert starrt die Meute auf den Bildschirm. Beginnt die Serie doch um viertel nach 8, setzt gegen halb 9 der erste Werbeblock ein. Als bekennender Fan habe ich mir vor einiger Zeit, ein paar Monate dürfte es schon her sein, die Mühe gemacht und die Zeit gestoppt. Haltet euch fest: …elf Minuten, eleven minutes, onze minutes – dauert ein Werbeblock im Abendprogramm. Und damit nicht genug. Es gibt ja schließlich nicht nur einen, NEIN wo denkt ihr hin?! Gleich 2 Werbeblöcke – wieso auch nicht? Machen wir aus der Sendezeit, die eine Stunde beträgt doch einfach mal 40 – nein 38 Minuten und schieben somit 2 Werbeblöcke á 11 Minuten dazwischen.
Gut und schön, so verdienen die schließlich ihr Geld und als jemand der sich für Werbung begeistern kann, hab ich auch gar nichts dagegen, aber BITTE lasst es doch dann auch gute Werbung sein. Wie oft hab ich mir gewünscht in den Fernseher zu springen und das Kik T-Shirt mit eigenen Händen zu zerreisen. Und wie schlecht ist bitte „Vertrau Pink – Vergiss Flecken“? Geht’s noch? Das grenzt an Körperverletzung durch Reizüberflutung. Ist denn niemand mit mir der Meinung, dass man endlich dieses klischeehafte „Wir helfen Hausfrauen, die sich nicht selber helfen können“ aufgeben sollte? Das Gleiche gilt für „Eis Eis Pinguin“ oder „Nimm Zwei“. Ich hoffe die armen Kinder, die in dem Spot mitspielen, wurden gut bezahlt…Ach und liebe Leute, wenn man sich schon amerikanischer Werbung bedient, dann synchronisiert man sie doch bitte wenigstens ordentlich.
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Die Gelbe Gefahr (chinesisch: 黄祸) ist ein Begriff aus der Kolonialzeit, mit dem die USA und die europäischen Kolonialmächte Ressentiments gegen asiatische Völker, insbesondere China, zu schüren versuchten…
Ich weiß… ihr denkt euch jetzt: „Was soll das denn? Ist sie nach 5 Wochen Praktikum in der Werbewelt nun endgültig übergeschnappt?“ Nein liebe Leute, eine Mail mit dem Link zu dem oben genannten Inhalt erreichte mich am Montagmittag Zuhause. Nun kommt sicher so was wie: „Und wieso bitteschön warst du Montag Mittag nicht auf der Arbeit??“ Ja eben, deswegen. Da mir der Chinese am Sonntag den Magen verdarb, verweilte ich daheim, um mich von der gelben Gefahr zu erholen
An dieser Stelle bedankt ihr euch am besten bei Markus für die lehrreiche Geschichtsstunde…
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Halbzeit! Die Halbzeit bezeichnet in vielen Ball- und insbesondere Torspielen den Zeitpunkt, an dem die Hälfte der Spieldauer abgelaufen ist. Zudem ist die Halbzeit eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Hälfte.
Ballspiele? Nein – hat hier mit nicht sehr viel zu tun. Außer, dass sich hier Grafik-, Text- und Programmierungsabteilung die Bälle abwechselnd zuwerfen. Aber ich meine natürlich letzteres – die umgangssprachliche Bezeichnung für die Hälfte meines Praktikums, die heute endet. Tja, was sagt man dazu? Gerade erst hier angefangen und schon ist die Hälfte rum. Ich denke das Ganze kann man gut mit dem altbekannten Paar beschreiben, das jeder kennt: Das lachende und das weinende Auge. Das lachende, weil ich in etwa 4 Wochen wieder mit dem Studieren weitermachen kann und das Ausschlafen, zumindest ein paar Mal in der Woche, das höchste Ziel eines jeden Studenten ist.
Das weinende Auge, weil ich mich grad so richtig an die Arbeit gewöhne und mich echt wohl hier fühle.
"I have learned that you can't have good advertising without a good client, that you can't keep a good client without good advertising, and no client will ever buy better advertising than he understands or has an appetite for."
Leo Burnett
Über was könnte man besser schreiben, als über neue Erfahrungen? Und was lässt sich besser vermarkten als eine neue Idee? Diese Woche war gefüllt mit vielen dieser neuen Erfahrungen, die sich meiner Ideen nur zu gern bedienen wollten.
Der Montag begann damit, dass ich mit Sean zu einem Kundengespräch fahren durfte. Man muss dazu sagen, ich habe so etwas noch nie gemacht, deshalb dachte ich mir: You better be quiet and watch! Als ich also schwieg und schaute, sind mir einige Dinge klargeworden: 1. Hol dir so viele Infos wie möglich. 2. Schreib alles ordentlich auf und 3. Hab keine Scheu davor, so oft wie nötig nachzuhaken, denn das, was für ein technisches Unternehmen nur natürlich und selbstverständlich ist – kann für Werbemenschen die Entdeckung einer völlig neuen Welt sein. Weiterlesen »
Und schon wieder ist eine ganze Woche vorbei. Wenn man viel zu tun hat und kreativ arbeiten kann – vergeht die Zeit wie im Flug. Die letzten fünf Tage standen für mich unter dem Motto: Nur nicht nachlassen!
Diese Woche ging es richtig zur Sache. Markus gab mir einige Texte von einer Website, die ins Englische übersetzt werden mussten. An sich sollte das kein Problem sein, dachte ich mir – aber – falsch gedacht. Was zu Anfang für eine Englischstudentin wie ein „pushover“ (leicht zu erledigende Aufgabe) aussah, entpuppte sich schnell zum krampfhaften Versuch Wörter zu übersetzen, von denen, begging your pardon – noch kein Schwein etwas gehört hat. Selbst mein bester Freund, das dictionary, wusste sich nicht mehr zu helfen. Nach drei Tagen und vielen Stunden Arbeit wurde das Projekt „Website Übersetzung von Jana“ jedoch erfolgreich abgeschlossen. Und mal wieder freut es mich, dass so etwas nicht nur als Übung dient, sondern auch direkt in die Umsetzung wandert. By the way, mein Vokabular hat sich um ein beträchtliches Maß an technischen Fachausdrücken erweitert.
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