Das semantische Web ganz einfach und in einer Minute erklärt. Eher selten und daher erfreulich: Inspiriert durch den Uni-Alltag. Viel Spaß beim Sliden!
Ich hatte einen Traum. Einen Alptraum. Ich träumte von dem Internet der Zukunft. Dem Web 3.0, wenn Sie es unbedingt so bezeichnen wollen. Vieles im Internet ist gut. Und kostenlos! Was aber wäre, wenn sich das ändern würde? Wie abhängig sind Sie?
Ja, ich lebe mit dem Internet. Durch meinen Job lebe ich vom Internet und dank Twitter, Xing und Facebook lebe ich nun auch schon im Internet. Ein Leben ohne WWW und E-Mail ist für mich unvorstellbar. Ja, ich bekenne mich schuldig, dass ich es im Kenia-Urlaub im tiefsten Afrika zwischen Elefanten und Giraffen keine zwei Wochen ausgehalten habe, mal nicht kurz meine Mails zu checken. Dem überaus langsamen Zugang im abgelegenen Internet-Cafe, bei dem man die Nullen und Einsen scheinbar einzeln durch die Leitung hat huschen sehen, ist es zu verdanken, dass ich diesen Rückfall in den digitalen Alltag auf meine privaten Mails beschränkt habe. So hat wenigstens mein Job-Account eine Auszeit bekommen.
Oftmals wappne ich mich mit wikipedianischem Halbwissen. Youtube sorgt regelmäßig für meine Belustigung, diverse Online-Redaktionen versorgen mich mit Neuigkeiten und den Einkauf erledige ich am liebsten online bei Amazon oder Ebay. Oh ja, ich gebe es zu: Ich bin ein Internet-Junkie.
Glücklicherweise fällt die Beschaffungskriminalität bei dieser Art der Sucht denkbar gering aus. Meine E-Mail-Adresse bei GMX kostet mich nichts, Google sucht für lau, LEO bietet Gratis-Übersetzungen und dem virtuellen Exhibitionismus kann man bei studiVZ, Wer-kennt-wen und Co. kostenlos frönen. Weiterlesen »
Das Web 2.0 ist in aller Munde. Ganz fortschrittliche Zeitgenossen kündigen auch gerne schon mal das Web 3.0 an, ohne zu wissen, was das eigentlich sein soll. Egal, welchen Namen wir dem Baby geben, eins ist klar: Es tut sich was im Internet. Dabei teilen sich die Meinungen in zwei Lager. Dem Welche-Sau-treiben-wir-heute-durchs-Dorf-Bündnis steht die Das-haben-wir-noch-nie-gebraucht-und-werden-es-auch-nie-brauchen-Fraktion gegenüber.
In den letzten 150 Jahren hat sich die Technik in einem rasanten Tempo weiterentwickelt. Noch nie in der Geschichte der Menschheit gab es so viele Erfindungen, die so schnell wieder durch noch bessere Neuerungen abgelöst wurden. Und immer wieder gab es Skeptiker. Und so verwundert es nicht, dass auch heute Fragen laut werden, ob man denn nun wirklich dieses Twitter-Dings braucht, was denn bitteschön an Social Media so toll ist und wie lange es wohl dauert, bis sich der Blogger-Hype im Sand verläuft.
Nicht neues. Das zeigt ein Blick zurück: