Bei den kleinen Fotos, die in unserem Corporate Blog neben den Kommentaren eingeblendet werden, handelt es sich um so genannte Gravatare. Das Wort ist ein Akronym aus dem Englischen (Generally Recognized Avatars) und bedeutet, dass dein Avatar allgemein anerkannt ist. Auf der englischsprachigen Website www.gravatar.com kannst du kostenlos Gravatare erstellen – und hier erhältst du eine kurze Anleitung, wie’s geht. Auf Deutsch und für lau.
Geh auf Gravatar.com und klick auf „Create a new account“, um dich anzumelden. Wie üblich muss ein Nutzername, eine gültige E-Mail-Adresse und ein Passwort angeben werden. Dann wird eine Bestätigungsmail mit einem Link an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet.
Melde dich in dem entsprechenden E-Mail-Account an und klick auf den Link in der Bestätigungsmail von Gravatar.com.
Jetzt kannst du dich bei Gravatar.com einloggen und ein beliebiges Foto von deinem Rechner („My computer’s hard drive“) oder einer anderen Quelle hochladen. Klick auf „Next“ zum Fortfahren.
Kleiner Tipp: Da Gravatare in den meisten Websites nicht größer als eine Briefmarke dargestellt werden, sind Portraitfotos am besten geeignet. Das Gesicht sollte auf jeden Fall gut zu erkennen sein.
Bestimme einen Bildausschnitt, indem du die Hilfslinien an die richtige Stelle ziehst. Anschließend klickst du auf „Crop and Finish“, um das Bild zu beschneiden. Das war’s. Schon nach kurzer Zeit steht neben deinen Kommentaren statt einer grauen Silhouette ein farbenfrohes Foto.
Wenn du mehrere E-Mail-Adressen nutzt, kannst du diese ebenfalls zu deinem Gravatar-Account hinzugen („Add an e-mail adress“). Dann kannst du auswählen, welche deiner E-Mail-Adressen die wichtigste ist („Primary E-Mail“). Anschließend kannst du weitere Fotos („Add new image“) zu deinem Gravatar-Account hinzufügen. Je nachdem, welche E-Mail du zum Kommentieren im conception Blog benutzt, wird der entsprechende Gravatar automatisch angezeigt.
Kleiner Tipp: Wechsele deinen Gravatar nicht zu häufig, damit sich die Leser an dein Gesicht gewöhnen können. Auf Webseiten mit vielen Kommentaren finden sie so schnell deine Beiträge wieder.
Immer mehr Menschen nutzen das kleine Foto von sich als visuelle Visitenkarte, mit der sie sich anderen Menschen im Internet vorstellen. Darüber hinaus werden Gravatare von immer mehr Blogs und anderen Webseiten mit Kommentarfunktion erkannt. Der Vorteil ist, dass du mit deinem Foto bei anderen Internetnutzern Vertrauen weckst. Du signalisierst den Lesern, dass du nichts zu verheimlichen hast und zu deiner Meinung stehst. Das ist eine wichtige Voraussetzung, wenn man sich im Web 2.0 aktiv an Gesprächen mit Kunden und Partnern beteiligen will.
Bei Twitter und anderen Webangeboten werden Gravatare bereits genutzt, um Botschaften zu vermitteln. Im Zuge der Iran-Proteste (#iranelection) beispielsweise haben viele Twitter-Nutzer ihren Gravatar grün eingefärbt, um Sympathie zu bekunden. Ein weiteres bekanntes Beispiel ist der Frozen Pea-Fund: Aus Sympathie zu der an Brustkrebs erkrankten Susan Reynolds zeigen sich Nutzer in ihrem Gravatar mit einem Packung gefrorener Erbsen. Damit werden Spenden für die Amerikanische Krebs Gesellschaft gesammelt.
Genauso ist es denkbar, dass Unternehmen ihren Bloggern Vorgaben für die Gravatare machen, die der Corporate Identity entsprechen. Dadurch geht aber die individuelle Aussage eines Gravatars schnell verloren.
Fazit: Mit einem Gravatar kann jeder Internetnutzer deinem Kommentar ein Gesicht zuordnen. Damit wird das Web 2.0 wieder ein bisschen persönlicher.
Zugegeben, dieser Kommentar hat wenig Inhalt, aber dafür hat er ein Gravatar
Wie sieht seiner aus?
So sieht Reimix seiner aus.
Hallo Sean,
ich habe Deine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anweisung bei mir unterhalb der Kommentarfunktion verlinkt. Warum sollte ich das Rad neu erfinden oder bei Dir abschreiben?
Danke für Deine Arbeit,
Jürgen
Hallo Jürgen,
einen sehr schönen Blog hast du da! Über die Verlinkung freue ich mich. Schau auch mal in meinen Reime-Blog rein: http://www.reimix.de
Gruß Sean
Hi Scheng,
und so sieht meiner aus…
Nice one. Wann geht der Bürobedarf-Blog online? Ach, ist er ja schon. Na dann viel Spaß beim Corporate Blogging.
http://www.buerobedarf-blog.de/
Guckuk!
Ein Hoch auf die Gravatare!